ÜBER UNS

Wir Chridebüchsler sind eine lustige Fasnachtsgruppe, welche an den Umzügen der Region für Grusel sorgt. Als Obstbauer mit seinen Teufeln geben wir den Fasnachten in und um Rapperswil unsere eigene (Duft)Note. Unser Verein setzt sich aus 19 Mitglieder unterschiedlichen Alters und Geschlechts zusammen, welche das gemeinsame "Butznen" seit 2012 verbindet.

Man erkennt uns an den schönen, geschnitzten Holzmasken. Diese werden in stundenlanger Handarbeit selber hergestellt. Neben dem Holz werden auch andere Naturmaterialien wie Geissenfelle, Jute oder Hörner geschnitten, genäht und mit viel Geschick zu passenden Gewändern verarbeitet.

Der Name Chridebüchsler, das Sujet für die Masken und die Geissenfelle sind nicht etwa eine Erfindung der Gruppe. Die Geschichte des Chridebüchslers ist tief in der Sagenwelt von Rapperswil-Jona verwurzelt. Sie kann im Buch "s'Heidemaitli" von Josef Hollenstein nachgelesen werden:

De Chridebüchsler

(Zitat aus dem Buch "s'Heidemaitli" von J.Hollenstein)

"Am Rotenweg ob dem Lenggis lebte einst in einem schütteren Haus ein kleines Männlein, das wenig mehr sein eigen nannte, als einen mageren Acker und im Stall ein paar Geissen. In seinem Garten aber stand ein prächtiger Apfelbaum, der Jahr für Jahr mit den schönsten Augustäpfeln, die man damals auch "Chridebüchsler" nannte, behangen war. Aus diesem Obst presste der Bauer einen wunderbaren Most, wie man ihn sonst weit und breit nicht schmackhafter fand und der besser mundete als der saure Wein, der an den Hängen des Höcklistein und am Lenggiserrain gedieh. Kein Wunder, dass das köstliche Nass bei den Herren in der Stadt sehr begehrt war und dassdas Bäuerlein seine gute Kundschaft fand. Aber da kamen die neidischen nachbarnnach Jahr und Tag dahinter, dass der prächtige Baum am Rotenwegzwar wohl seine guten zwei Standen Saft herzugeben vermöge, dass er aber nie und nimmer imstande was, das reichliche Quantum zu liefern, dass der kleine Geissenbauer monatelang in die Stadt fuhr. Und bald munkelte man auch, dass die Mostfässer im Keller aus mehr als sonderbaren Gründen nie versiegten und dass der allzu reiche Segen weniger der guten Apfelsorte, als vielmehr einem dunklen Verhältnis mit dem Teufel zu verdanken sei. Als diese düstere Mär auch in die Stadt drang, wurden die Herren stutzig und ordneten wohl oder übel einen hochnotpeinlichen Untersuch der Dinge an. wie man aber der Sache an Ort und Stelle auf den Grund gehen wollte, fand man Haus und Keller am Rotenweg leer. Der Bauer war bei Nacht und Nebel samt seinen Geissen ins nahe Züribiet geflohen und blieb verschollen. Aber noch während Jahrzehnten sagte man im Volksmund, wenn einer nach einem guten Jahr Standen und Fässer füllen konnte: "Er hät en Säge wi de Chridebüchsler!"

Unsere ehrenwerten Mitglieder:

Adrian Wildhaber (Vorstand)

Andri Pfister

Arlene Luck

Brigitte Warasch

Lara Jud

Lea Bernhardsgrütter

Matthias Güntensperger

Monika Helbling

Niculin Pfister (Vorstand)

Ramona Alfano

Sibylle Rüegg (Vorstand)

Stefan Schlumpf

Tamara Pfister-Büsser

Thekla Büsser

Tobias Schmid

Ueli Büsser

Wisi Büsser

Yvonne Büsser

Yvonne Knecht